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Bang-Olufsen-BeoLab-90 erster Hörtest des neuen Lautsprechers

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Bang & Olufsen BeoLab 90: erster Hörtest

B&O kennt man in erster Linie als Hersteller vornehmer und vor allem bildhübscher Unterhaltungselektronik. Jetzt hat sich Tonmeister Geoff Martin mit seinem Team aber etwas völlig Neues ausgedacht. Das Ergebnis nennt sich Bang & Olufsen BeoLab 90.

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Bang & Olufsen BeoLab 90


Update 09.08.2017: Bang & Olufsen stellt eine kleine Version des Aktivlautsprechers vor: Bang & Olufsen Belob 50

B&O versucht nichts weniger, als mit dem neuartigen Lautsprecherkonzept „Bang & Olufsen BeoLab 90“ den besten Klang für jede Gelegenheit zu ermöglichen.

Ob man nun in seinem Lieblingssessel im Sweet Spot Musik hören, sich im größeren Kreise mit der Familie entspannt berieseln oder gar für eine Feier den Raum gleichmäßig mit Background-Musik beschallen will. Möglich macht dies die individuelle Kontrolle über drei akustische Stellschrauben, die den Gesamteindruck des menschlichen Hörens enorm prägen.

Mit „Beam Width Control“ kann der Nutzer steuern, wie steil der Abstrahlwinkel sein soll. Ein enger Winkel ermöglicht eine sehr genaue Abbildung, konzentriert auf einen relativ engen Bereich, den Sweet Spot im Hördreieck. Ein weiter Abstrahlwinkel erweitert den Hörplatz für das Stereo-Erlebnis, wobei die Abbildung nicht mehr ganz so präzise ist, aber zum Beispiel für Hintergrundmusik im Familienkreis optimal wird.

Die „omni“-Einstellung gibt Musik fast wie bei einem Rundumstrahler gleichmäßig und fast völlig ohne Ortung wieder – perfekt für die Party. Mit der „Beam Direction Control“, also der Abstrahlrichtung, kann man den Klang an nicht ideale Hörachsen anpassen. Und mit der „Active Room Compensation“ lassen sich für verschiedene Hörpositionen und -Szenarien die akustischen Begebenheiten im Raum messen und kompensieren.

BeoLab 90: erster Hörtest

Bang-Olufsen-BeoLab-90 erster Hörtest des B&O-Lautsprechers

Was theoretisch nach einem Haufen Probleme und viel Hokuspokus klingt, entpuppte sich beim ersten Hörtest der Bang & Olufsen BeoLab 90 vor Ort in Struer als absolut praxistauglich und echte Überraschung. Die Abbildung war phänomenal, jedes Instrument der gewählten Musik nahm ganz selbstverständlich den für sich bestimmten Platz im Raum ein, jedes Element war von Anfang bis Ende verfolg- und erlebbar. Aber nicht nur die Ortung verblüffte, auch die Detailgenauigkeit, mit der selbst kleinste Feinheiten bis zum erkälteten Backgroundsänger aufgedeckt wurde, sucht ihresgleichen.

Fast noch spektakulärer aber waren die Verwandlungen, die Geoff Martin mit ein paar Klicks auf dem Laptop einleitete – wenn sich der Sweet Spot plötzlich auf fast die gesamte Hörraumbreite weitete, man aber nicht auf den Stereo-Eindruck verzichten musste oder die Musik im „omni“-Mode fast komplett losgelöst von der Schallquelle erlebbar war. Und wie selbst ein akustisch angepasster Hörraum von der Raumkompensation profitierte.

Der Bang & Olufsen BeoLab 90 wird ab dem 17. November 2015 in ausgewählten B&O-Fachgeschäften verkauft. Die Lautsprecher sind dann zum Schnäppchenpreis von 34.995,- Euro pro Stück erhältlich.

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