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KEF LS50 Wireless

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KEF LS50 Wireless: Viel Punch und wenig Kabel

Es ist kein Geheimnis: Die KEF LS50 zählen zu meinen Referenzprodukten und sind zweifellos eine der besten Lautsprecher weltweit. Seit Kurzem gibt es die Regallautsprecher auch in einer Aktiv-Variante als KEF LS50 Wireless, wobei der Namenszusatz Wireless nur die halbe Wahrheit ist.

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KEF LS50 Wireless

KEF LS50 Wireless Aktivlautsprecher mit Innous Zenith MkII-Server

Jeder Aktivlautsprecher oder professionelle Studio-Monitor braucht Energie, um zu funktionieren, das ist bei den KEF LS50 Wireless auch nicht anders. So wundert es nicht, dass die Boxen mit je einem Kaltgerätekabel kommen, um die verbauten Endstufen und den digitalen Signalprozessor (DSP) unter Spannung zu setzen.

Noch etwas ungewohnt ist dagegen das digitale Verbindungskabel zwischen den Speakern, das für die Kommunikation zwischen den beiden zuständig ist. „Wireless“ trifft es bis jetzt noch nicht ganz.

Trotzdem blieben beim ersten Anblick auf den Norddeutschen HiFi-Tagen keine Zweifel mehr: So sieht eine moderner HiFi-Anlage im Jahr 2017 aus.

Die KEF LS50 Wireless verschlanken jedes vollgepackte HiFi-Rack: Stereo-Verstärker, USB-DAC und Netzwerkplayer sitzen direkt in den Boxen. Lautsprecherkabel braucht es ebenfalls keine mehr. Wie das wohl dem konservativen HiFi-Händler gefällt?

Anschlüsse

KEF LS50 Wireless Anschluesse mit USB-B, TOSLINK, RCA, Bluetooth, WLAN, DLNA

Die KEF LS50 Wireless gibt’s aktuell in den drei Farbkombinationen Grey/Red, Gloss Black/Blue und Gloss White/Copper. Jeder Lautsprecher kommt mit KEFs berühmter Uni-Q-Chassis-Treiberkonstruktion.

Dabei sitzt eine belüftete 25-mm-Aluminium-Kalotte direkt auf einer 130-mm-Magnesium-/Aluminium-Membran. Wie gut das klingt, hat bereits der Test der passiven KEF LS50 gezeigt.

Im Aktivlautsprecher ist ein DSP dazugekommen, der die Treiber perfekt aufeinander matcht und damit – theoretisch – Musik zeitrichtig, also ohne Verzögerungen, wiedergibt.

An Signaleingängen bieten die KEF-Lautsprecher eine analoge und zwei digitale Varianten via TOSLINK und USB-B für den PC. Dazu kommen ein Bluetooth-Modul (Version 4.0) und ein Audio-Netzwerk-Client, der über WLAN auf UPnP-basierte Audio-Server zugreift. Dabei werden Dateiauflösungen von bis zu 24 Bit und 192 Kilohertz unterstützt.

Dank Verbindung ins Netzwerk lassen sich die KEF LS50 Wireless auch per App bedienen. Neben den Standards wie Play, Stopp und Titelsprüngen gibt es noch weitreichendere DSP-Funktionen wie eine akustische Raumanpassung, Equalizer und Phasen-Korrektur.

Klang

KEF LS50 Wireless Review

Auf den Norddeutschen HiFi-Tagen 2017 spielten die KEF LS50 Wireless gleich in mehreren Zimmern – einmal natürlich in den Räumen von KEF, aber auch bei Innous direkt an einem Innous Zenith MkII-Server.

Klanglich können die LS50 Wireless ihre Herkunft nicht verleugnen: das Uni-Q-Chassis spricht deutlich die Sprache von KEF. Feinauflösend, nicht überspitzt, dafür mit überwältigender Raumdarstellung – so gaben sich die Lautsprecher selbst unter nicht perfekten Hotel-Messe-Bedingungen.

Auffallend war auch der Tiefgang und satte Punch der Lautsprecher beim kurzen Messe-Check. Beim schweifenden Blick über den Boden war weit und breit kein Subwoofer zu sehen. Dabei wechselte KEF-Markenbotschafter Johan Coorg immer wieder zwischen Standard-Klang und Messe-Tuning per App.

Und siehe da: Während die KEFs bereits ohne Klangbeeinflussung sehr erwachsen spielten, wuchsen sie mit ihrer digitalen Raumanpassung und ein paar geschmacklichen Fein-Tunings über sich hinaus.

Unbedingt ausprobieren! Ein KEF LS50 Wireless Test wird folgen.

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