×
Polk React Test: günstige Alexa-Soundbar

Anzeige

Polk React Test: günstige Alexa-Soundbar

Mit der Command Bar brachte Polk die erste Alexa-Soundbar, die den TV per Sprache steuert. Jetzt folgt die Polk React mit noch mehr Funktionen und zum günstigeren Preis. Wie das funktioniert, verrät der Test.

Anzeige

Polk React Soundbar Test

Polk React Soundbar Test

Die Lautstärke anheben, von Musik- auf Filmton wechseln oder die Lieblingsplaylist anspielen – Alexa regelt das und zwar auf Zuruf. Mit Spotify Connect und Bluetooth ersetzt die Polk React Soundbar selbst kleinere Stereo-Anlagen. Das gibts bereits zum Preis von 300 Euro und lässt sich mit kabellosen Surround-Lautsprechern und einem Subwoofer zum Mehrkanal-System ausbauen. So schlägt sich der smarte TV-Lautsprecher im Test.

Alexa-Soundbar

Alexa-Soundbar

Im Vergleich zur Polk Command Bar schrumpft die Polk React etwas zusammen. 86 Zentimeter (cm) misst sie in der Breite – das entspricht etwa einem 40-Zoll-Fernseher und passt zwischen die Füße vieler 50-Zoll-TVs. Alternativ lässt sich die Soundbar über Löcher am Rücken an der Wand aufhängen.

Mitgedacht: Dank ihrer Höhe von nur 6 cm bleibt der Blickkontakt zum Bild und vor allem zum Infrarotempfänger des Fernsehers frei. So lässt sich die TV-Fernbedienung weiterhin verwenden, ohne beim Senderwechsel jedes Mal aufzustehen.

In der stoffüberzogenen Oberseite sitzt die kreisrunde Alexa-Einheit. Die sieht wie schon bei der Command Bar, wie der Smart Speaker Amazon Echo Dot 3 aus. Ist hier aber eingelassen und ersetzt weitere Tasten am Gerät.

Polk React TV-Fernbedienung

Die vier integrierten Mikrofone reagieren feinfühlig auf Sprachansagen und verstehen selbst bei lauter Umgebung den Aktivierungscode „Alexa“. Ist der Sprachassistenten mobilisiert, regelt die Soundbar die Wiedergabe um einige Dezibel zurück. Dann lassen sich typische Alexa-Befehle ausführen – etwa die Anpassung der Lautstärke, das Führen von Telefonaten oder die Suche nach Musik.

Dafür greift die Polk React auf die Musikdienste Amazon Music und Spotify Connect sowie Internetradio zurück. Audiostreams lassen sich auch per Bluetooth an die Soundbar übertragen. AirPlay unterstützt sie dagegen nicht. Dafür lässt sich die React‘Bar mit weiteren Alexa-Lautsprechern zu einem raumübergreifenden Multiroom-System zusammenschließen.

Die Verbindung zum Fernseher gelingt via HDMI-ARC-Anschluss, sodass die Lautstärke auch weiterhin über die TV-Fernbedienung steuerbar ist. Außerdem empfängt die Polk-Soundbar über die Schnittstelle den Ton von weiteren Geräten, die am Smart-TV klemmen.

Ein optischer Digitaleingang eignet sich für ältere TVs. Sonst ist das Anschlussfeld mit einer Netzwerk-Buchse und einem USB-Anschluss für Service-Dienste dünn besetzt.

Polk React Anschlüsse mit HDMI-ARC

Polk React SR2 und Sub

Polk React SR2 Surround Lautsprecher

Zu den beiden frontal ausgerichteten Hochtönern sitzen zwei weitere Lautsprecher auf der Soundbar-Oberseite. Die sind allerdings nicht mit Up-Firing-Speakern, wie man sie für Dolby Atmos braucht, gemacht, sondern übernehmen im Frequenzverlauf die Mitten und Bässe. Das funktioniert, weil tiefe Frequenzen weniger gerichtet abstrahlen.

Zur persönlichen Klanggestaltung bietet die mitgelieferte Fernbedienung Schnellwahltasten für Musik-, Film- und Sportprogramme sowie einen Nachtmodus mit weniger Bässen. Die lassen sich auch per Sprache anwählen.

Praktisch gibt sich der regelbare Voice-Modus, der Stimmen entweder in den Vordergrund rückt oder sie für mehr Klangkulisse zurücknimmt.

Echten Raumklang bieten die Zusatz-Lautsprecher SR2, die wir kabellos mit der Soundbar verbinden und hinter dem Hörplatz aufstellen. Und da Heimkino ohne tiefe Bässe nur halb so viel Spaß macht, erweitern wir das Set noch um den React Sub – ebenfalls über Funk. Der ist auch nötig, zumindest für Action-Blockbuster, wie wir im Polk React Test feststellen.

Polk React Sub Funk-Subwoofer

Hörtest

Polk React Review

Erwartungsgemäß gibt sich die kompakte Soundbar im Klang etwas schlank. Während Mitten und Höhen schön ausgewogen klingen und Dialoge mit Körper und Sprachverständlichkeit überzeugen, fallen die Bässe etwas ab.

Für Nachrichtensendungen, Podcasts und sprachlastige Serien mag das reichen, lässt beim Filmabend aber den Knalleffekt vermissen.

Abhilfe schafft der React-Subwoofer, der sich harmonisch an die Soundbar anfügt und die Tiefen füllt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Hier muss also nicht über den Equalizer nachgebessert werden.

Die Subwoofer-Lautstärke lässt sich per Sprachansage anpassen, genauso wie die der optionalen Surround-Lautsprecher.

Wer regelmäßig Filme schaut, darf hier gerne ergänzen. Mit den SR2-Lautsprechern, holt man sich ein Stück Kinoatmosphäre nach Hause und taucht auch bei Musik in einen dezenten 3D-Raum ein. Aber schon ohne Erweiterung ist die Soundbar eine gute Musikanlage und selbst in der Vollausstattung unschlagbar günstig.

Zusammengefasst

Für 300 Euro bietet die Soundbar Funktionen, mit der kaum eine andere in dieser Preisklasse mithalten kann. Sie klingt angenehm natürlich und geht mit dem Voice-Modus nuschelnde Stimmen effektiv an. Mehr Tiefe und Raum bringen die optionalen Erweiterungen. Hier stimmt das Gesamtpaket, egal in welcher Ausbaustufe.

Polk React Soundbar Preis: 299 Euro
Polk React SR2 Preis: 179 Euro
Polk React Sub Preis: 199 Euro

Anzeige

Polk React Bewertung

8.8 Punkte
Design / Verarbeitung8
Aufbau / Einrichtung9
Funktion / Zubehör8.5
Klang8.5
Preis / Leistung10

Anzeige