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RME ADI-2 PRO AD D/A-Wandler, Kopfhörerverstärker, USB-DAC

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RME ADI-2 Pro: USB-DAC mit Profi-Funktionen

So sieht modernes HiFi aus: der RME ADI-2 Pro (Test) ist ein Kopfhörerverstärker, AD/DA-Wandler und PreAmp mit 768-Kilohertz-Wiedergabe in einem kompakten Gerät. Innen stecken Funktionen wie getrennt regelbare Ausgänge und ein 5-Band-EQ, außen gibt’s einen Spektral-Analyzer, der Musik analysiert.

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RME ADI-2 Pro

RME ADI-2 PRO mit MADIface Pro, UFX+, ARC USB

Laut war es dieses Jahr wieder auf der Musikmesse 2016 und der Prolight + Sound. Aus allen Ecken tönten fette Bässe, Kids probierten die neusten Synthesizer aus und das Solo von Stairway to Heaven habe ich selten so oft gehört wie an den letzten Tagen.

Zwischen modularen Synthesizern, Monitor-Lautsprechern und DJ-Pulten gab es in der Halle 4.1 eine echte Weltneuheiten zu erleben, die Profis und modernen HiFi-Jüngern gleichermaßen schmecken dürfte. Der RME ADI-2 Pro erblickte gestern das Licht der Welt, ein kombinierter AD/DA-Wandler, USB-DAC und Kopfhörerverstärker.

Alles, was das herz begehrt

RME ADI-2 PRO Anschlüsse auf der Rückseite

Der RME ADI-2 Pro läuft Plug’n’Play und schaltet je nach Eingangssignal automatisch zwischen den Betriebsmodi AD/DA-Wandler, USB-Audio-Interface und analoger Vorverstärker um. Signaleingänge sind mit AES/EBU, ADAT, analog, USB und S/PDiF ausreichend vorhanden. Die Hardware-Anschlüsse werden durch ein Breakout-Kabel ergänzt. Selbst ohne Computer lässt sich der ADI-2 Pro als Wandlerbaustein in die HiFi-Anlage integrieren. Das ist bei professionellen Audio Interfaces nicht der Standard.

Ausgangsseitig bietet uns der RME-Wandler XLR-Anschlüsse (analog und digital), ein 6,3-Millimeter-Klinkenpaar und zwei Kopfhöreranschlüsse an. Letztere sind getrennt voneinander regelbar und sollen eine „extreme Ausgangsleistung“ bieten. Im Detail bedeutet das: eine Ausgangsimpedanz von 0,1 Ohm, ein maximaler Ausgangspegel von +22 dBu und eine maximale Ausgangsleistung von 2,2 Watt – genug also, um auch Kopfhörer mit niedrigsten Impedanzwerten kräftig anzufeuern.

Genaue Überwachung

RME ADI-2 PRO mit IPS-Display und 30-Band-Spektral-Analyzer

Wird ein Kopfhörer an einen der Verstärkerausgänge geklemmt, schalten sich die Ausgänge auf der Rückseite ab und das Musiksignal wird langsam eingefadet. Das IPS-Display auf der Front blendet im Wiedergabebetrieb einen 30-Band-Spektral-Analyzer zur Signalüberwachung ein.

Über Drehregler erhält man schnellen Zugriff auf Bässe und Höhen, während im Menü ein parametrischer 5-Band-Equalizer steckt. Damit lässt sich die linke und rechte Hörerseite getrennt voneinander bearbeiten, etwa um Kopfhörereigenheiten auszubügeln oder um sich einen gefälligen Kopfhörer-Mix zusammenzustellen. Ebenfalls auf der Habenseite stehen unter anderem ein Binaural-Crossfeed-Regler, einstellbare Loudness-Kurven, verschiedene Filter für den AD/DA-Wandler, vier analoge Referenzfilter und eine Stereo-Basisverbreiterung. Alle Einstellungen lassen sich für den Dauerbetrieb komfortabel abspeichern.

Spielt bis 768 Kilohertz

RME ADI-2 PRO auf der Musikmesse 2016

Als wäre das noch nicht genug, spielt der RME ADI-2 Pro Sampleraten von bis zu 768 Kilohertz und das DSD-Format ab. Dazu greift der deutsche Hersteller auf seine eigenentwickelte FPGA-Technik zurück. Der verbaute Sampleraten-Konverter soll mit RMEs SteadyClock III Taktschwankungen zwischen S/PDiF und AES-Signalen korrigieren.

Der RME-Wandler läuft sowohl stationär im großen HiFi-System sowie bis zu fünf Stunden mobil mit einer optionalen Powerbank. Der genaue Verfügbarkeitstermin ist noch nicht bekannt.

RME ADI-2 Pro Preis: vsl. 1400 Euro

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