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Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L Test: schlankes Heimkino

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Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L Test: schlankes Heimkino

Stereo oder Surround – diese Frage kommt spätestens beim nächsten Umzug wieder auf. Oder wie wäre es mal mit einer Soundbar, schließlich liegt Minimalismus weiterhin voll im Trend. Warum nicht einfach wild kombinieren: Die Soundbar streckt sich elegant vor dem Smart-TV, der Subwoofer verschwindet unterm Sofa und die Surround-Lautsprecher stehen schlank wie ein Strich in der Landschaft links und rechts neben dem Sofa. Wie so ein System aussehen kann und wie es klingt, gibts im Praxistest zum sperrig getauften Surround-Set Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L.

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Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L Test

Teufel Subwoofer Wireless Modul Teufel L 430 FR Surround-Lautsprecher

Fünf Pakete für ein Surround-Set – klingt erstmal logisch, schlussendlich habe ich jedoch sieben Produkte vor mir stehen.

Das Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L setzt sich aus einer Soundbar (115 cm breit), zwei Säulenlautsprechern (114 cm hoch), einem Subwoofer (12,5 cm hoch) und je einem Wireless-Modul für den Sub und die beiden Surround-Lautsprecher zusammen. Dazu gibt‘s eine Systemfernbedienung und 15 Meter Lautsprecherkabel – also alles vorhanden, was das Surround-Herz begehrt.

Dabei sind die einzelnen Komponenten im System keine Unbekannten, sondern heißen erst in Kombination „Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L“ und in der 3.1-Variante „Teufel Cinesystem Trios“.

Den Flachsubwoofer Teufel T 4000 gibt‘s genauso einzeln, ebenso die schlanken Säulen L 430 FR und die Funkempfänger.

Optik und Aufbau

Teufel CS 42 Soundbar Anschlüsse Teufel CS 42 3.1-Soundbar mit HDMI und Bluetooth

Punkten konnte das Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L im Test vor allem durch zwei wesentliche Merkmale: seinen einfachen Aufbau und die cleane Optik. Wer zum ersten mal die 3.1-Kanal-Soundbar und die schlanken Säulenlautsprecher aus gebürstetem Aluminium sieht, fragt sich, warum herkömmliche Lautsprecher zum Großteil immer noch aus Holzfaserplatten bestehen.

Trotz der Blickfang-Optik lassen sich die Lautsprecher aufgrund der schlanken Maße gut verstecken – der Subwoofer verschwindet unterm Sofa oder in der Ecke, die Säulen werden zum Kunstobjekt im Raum.

Auch beim Aufbau des Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L hat der Hersteller mitgedacht und verzichtet weitestgehend auf störende Kabelverbindungen im Blickfeld.

Die Funkverbindung zwischen der Soundbar CS 42, dem Subwoofer Teufel T 4000 Wireless und den Surround-Speakern L 430 FR ist umgehend hergestellt. Die mitgelieferte Kabelrolle wird nur noch zwischen dem Rearstation Compact Wireless Receiver, der im 2,4 Gigahertz Frequenzband empfängt und mit bis zu 80 Watt verstärkt, und den Säulenlautsprechern gebraucht – eine Steckdose sollte natürlich auch in der Nähe sein.

Der Anschluss der Soundbar an den Smart-TV geschieht über ein HDMI-Kabel, das nicht zum Lieferumfang gehört. Weitere HDMI-Quellen, wie eine Playstation, Apple TV oder Amazon Fire TV docken entweder am zweiten HDMI-Anschluss an der Soundbar oder direkt am Smart-Fernseher an. Dank ARC-Funktion (Audio Return Channel) reicht ein Kabel aus, um den Ton bidirektional zwischen den Geräten hin und her zu senden.

Kann auch Funk

Teufel RearStartion Compact RX Teufel Wireless Funksender

Per Funk gelingt nicht nur die Kommunikation der Lautsprecher untereinander, sondern auch die Verbindung zwischen Smartphone und Soundbar.

Über den Standard Bluetooth 4.0, mit aptX für bestmögliche Klangqualität und NFC zur schnellen Gerätekopplung, empfängt das Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L Audiostreams aus allen erdenklichen Apps vom Smartphone, Tablet und Computer. Eine Internanbindung hätte den Funktionsumfang perfekt gemacht, lässt sich aber dank Bluetooth und vernetzter Zuspieler und Smart-TV verschmerzen.

Hörtest

Teufel T 4000 Wireless Subwoofer Teufel Flachsubwoofer verschwindet unter der Couch

Direkt zum Start des Hörtests fällt der homogene Set-Klang des Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L auf – die beiden Surround-Säulenlautsprecher Teufel L 430 FR stehen, wie vom ITU-Kreis bekannt, schräg links und rechts hinter dem Sofa und klingen perfekt auf die Soundbar CS 42 abgestimmt. Der Klangriegel liegt während des Tests vor dem Fernseher, wer mag, bringt ihn über die integrierte Halterung an die Wand.

Hilfreich: Im Set-up-Menü der Teufel-Soundbar lassen sich Raumgröße, Phasenverhalten und Abstände zwischen den Lautsprechern individuell einstellen. Nach kurzer Korrektur der Standard-Werte klingt das Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L noch einen Tick straffer und homogener.

Mehrkanaleffekte wandern nun recht anschaulich um den Hörplatz, der jetzt in einer umhüllenden Surroundblase sitzt. Sollten Bild und Ton einmal auseinanderlaufen, genügt ein Griff zur Alu-Fernbedienung, um zur Lip-Sync-Einstellung zu navigieren.

Mindestens genauso gelungen wie die Hauptakteure des Surround-Sets, ist die Anbindung des Subwoofers ins System – sowohl optisch als auch klanglich. Denn dank Flachbauweise verschwindet der Tieftonlautsprecher im Testaufbau einfach unter dem TV-Board. Durch das mitgelieferte Subwoofer Wireless Modul darf dieser aber auch freier stehen, ohne störende Kabel zu verlegen – etwa unter dem Sofa.

Trotz der schlanken Maße bietet das Gehäuse ausreichend Volumen, um kraftvolle Bässe aufzufahren, – sowohl als Tieftonergänzung für die Soundbar als auch für knackige Schockeffekte in Action-Filmen.

Der flüssige Übergang zwischen dem Subwoofer T 4000 Wireless und der Soundbar gibt dem Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L ein natürliches Klangverhalten bei Sprache und Gesangsstimmen.

Auch die Wiedergabe von Musik über Bluetooth profitiert von der sauberen Klangabstimmung, wobei noch etwas Luft nach oben in der Detailzeichnung bleibt. Individualisten greifen hier abermals zur Fernbedienung und entscheiden sich für einen der integrierten Klangmodi „Music“, „Movie“ oder „Voice“, die in vordefinierten Frequenzbereichen noch mehr Gas geben.

Zusammengefasst

Mit dem Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L ist dem Berliner Hersteller ein schönes Surround-Set gelungen, das sowohl im Aussehen als auch im Klang sehr gut gefällt. Selbst Technikmuffel werden an den schlanken Alu-Säulen und dem Flachsubwoofer Gefallen finden und sich daran erfreuen, dass guter Mehrkanalton auch ohne lästige Kabel funktioniert.

Teufel Cinesystem Trios 5.1-Set L Preis: 1.999 Euro
Weitere Informationen: Teufel

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Test-Bewertung

8.8 Punkte
Design / Verarbeitung9.5
Aufbau / Einrichtung9
Funktion / Zubehör8.5
Klang8.5
Preis / Leistung8.5

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