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Ultrasone Go Bluetooth Test: On-EarKopfhörer

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Ultrasone Go Bluetooth Test: kabelloser On-Ear-Kopfhörer

Der Ultrasone Go war bislang der kleineste und mobilste Kopfhörer der Headphone-Manufaktur aus dem bayrischen Wielenbach. Dieser wird jetzt von der kabellosen Variante Ultrasone Go Bluetooth abgelöst. Was dieser kann und was sich sonst noch geändert hat, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

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Ultrasone Go Bluetooth Test

Ultrasone Go Bluetooth Test Headphone

Wie schon beim Vorgängermodell, dem Ultrasone Go (Test), handelt es sich auch beim Ultrasone Go Bluetooth um einen ohraufliegenden, dynamischen Kopfhörer für den Unterwegseinsatz. Erstmals entfällt das obligatorische Kabel. Der Neue lässt sich auf Wunsch per Bluetooth-Funkverbindung mit Smartphones, Tablets und Computern verbinden. Ist der integrierte Akku leer, hilft der Griff zum beigelegten Kabel.

Mobil-tauglich ist der Ultrasone Go Bluetooth dank seiner vielfältigen Faltfunktionen. Klappen, drehen, wenden des Bügels und der Ohrmuschel machen den Bluetooth-Kopfhörer extrem kompakt. Sein Gewicht von schlanken 162 Gramm wirken sich weder auf dem Kopf noch in der Tasche spürbar aus.

S-Logic-Basic-Technologie

Ultrasone Go Bluetooth S-Logic-Basic-Technologie

Auf den ersten Blick wirkt der Ultrasone Go Bluetooth im schwarzen Design äußerst edel. Abgerundet wird der Kopfhörer durch silberne Metallplatten auf den äußeren Ohrmuscheln mit aufgeprägtem Ultrasone-Logo. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass der Bügel und die Ohrschalen aus Kunststoff sind. Das sorgt jedoch für eine gewisse Kratzresistenz und soll daher nicht als Nachteil gewertet werden.

Die Ohrmuscheln aus Kunstleder schmiegen sich angenehm an. Trotz kompakter Maße schließen sie meine Ohren vollständig ab. Das sorgt für eine gewisse Dämpfung von Außengeräuschen und ist ein weiterer Pluspunkt bei der Verwendung im Freien.

In den drehbaren Ohrmuscheln des Ultrasone Go Bluetooth sitzt die vom Hersteller patentierte S-Logic-Basic-Technologie. Dabei handelt es sich um eine aus dem Zentrum gerückte Platzierung der Treiber, was für ein noch räumlicheres Klangbild sorgen soll.

Headset mit Bluetooth aptX

Ultrasone Go Bluetooth mit aptX Headset

Für eine Signalübertragung auf hohem Niveau setzen die Wielanbacher auf den Funkstandard Bluetooth 4.1, der dank zusätzlichem aptX-Codec für eine Musikzuspielung in CD-Quaität steht. Mit einem Übertragungsbereich von 20 Hertz bis zu 20 Kilohertz deckt der Bluetooth-Kopfhörer den menschlichen Hörumfang genau ab. Seine Eingangsempfindlichkeit von 101 dB(SPL) sorgt für einen kräftigen Klang an Pegelschwachen Zuspielen wie etwa Smartphones oder Tablets, genauso wie der Impedanzwert von 20 Ohm.

Weiterhin lässt sich der Ultrasone Go Bluetooth als Headset verwenden. Ein verbautes Elektretmikrofon dient zur Übertragung von Sprache sowie für Sprachbefehle an mobile Assistenten wie etwa Siri auf iOS. Die Sprachqualität bei Anrufen liegt auf durchschnittlichem Niveau.

Zur Bedienung des Kopfhörers befinden sich Steuertasten auf der linken Ohrmuschel. Damit lässt sich die Wiedergabe starten und stoppen, die Lautstärke regulieren, Titel Vor- und zurückspringen und Anrufe annehmen und beenden, ohne dazu den Player auszupacken.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 23 Stunden soll der Kopfhörer fast einen ganzen Tag kabellos durchspielen. Im Test des Ultrasone Go Bluetooth habe ich eine Gesamtspielzeit von ca. 20 Stunden erreicht – immer noch ein Spitzenwert. Ist der Akku leer, sorgt das beigelegte Kabel für ungebrochenen Musikgenuss. Für einen kompletten Ladevorgang braucht der Ultrasone-Kopfhörer knapp 2,5 Stunden.

Neben dem Klinkenkabel in mobilfreundlicher 1,5-Meter-Länge befinden sich im Lieferumfang noch ein Micro-USB-Kabel zum Laden des Kopfhörerakkus und eine kleine Transporttasche. Auf den gerne beigelegten 6,3-mm-Klinkenadapter für externe Kopfhörerverstärker verzichtet der Hersteller allerdings.

Ultrasone Go Bluetooth im Hörtest

Ultrasone Go Bluetooth Review mit Kabel und Mikrofon

Als Zuspieler während des Ultrasone Go Bluetooth Tests entscheide ich mich zunächst für mein Smartphone und die Streaming-Apps Tidal und Spotify sowie für ein MacBook mit professioneller Audiosoftware. Die Bluetooth-Kopplung zwischen den Geräten gelingt auf Anhieb und hält auch dauerhaft unterbrechungsfrei.

Klanglich ist der Ultrasone-Headphone einer der ausgeglicheneren unter den Bluetooth-Kopfhörern. Statt auf eine Bass- und Höhenbetonung setzt der Hersteller auf eine stärkere Mittenpräsenz. Das sorgt unter anderem für eine sehr gute Sprachverständlichkeit und einen kräftigen Grundton von Instrumenten.

Die vielgepriesene S-Logic-Technologie zur Verstärkung des räumlichen Klangeffekts zeigt auch im kleinsten Ultrasone-Kopfhöer seine Wirkung. Dabei wird das typische „Im-Kopf-Gefühl“ etwas aufgelöst und Instrumente und Simmen treten leicht nach vorn. Das mag nicht für jedes musikalische Genre passen, scheint aber gerade für kleinere Ensembles und Sprachaufnahmen wie Hörbücher perfekt. So entsteht ein natürlicher Klangeindruck, den ich im Vergleich bei anderen Bluetooth-Kopfhörern oft vermisse.

Zusammengefasst

An Bluetooth führt unter den mobilen Kopfhörern fast kein Weg mehr daran vorbei. Auch ich habe mich lange Zeit dagegen gesträubt, mag die Leichtigkeit der Bedienung am Kopfhörer und den Verzicht auf ein Kabel aber nicht mehr missen. Mit seinem geringen Gewicht fällt der Ultrasone Go Bluetooth auf dem Kopf kaum auf. Klanglich ist der Fokus auf die Mitten ein interessanter Ansatz und wird dadurch mein Go-to-Modell für Podcasts und Hörbücher unterwegs. Fans von Hip Hop, Elektro und Metal könnten dagegen etwas den Bass vermissen.

Ultrasone Go Bluetooth Preis: EUR 133,48

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Ultrasone Go Bluetooth Review

8.2 Punkte
Verarbeitung8
Tragekomfort8.5
Zubehör8.5
Klang8
Preis8

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