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Mytek Brooklyn DAC MQA-Wandler und Phono-PreAmp

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Mytek Brooklyn DAC: der erste MQA-Wandler

HiFi und Pro-Audio wachsen immer mehr zusammen – Mytek fühlt sich schon seit Jahren in beiden Lagern zu Hause. Mit dem Mytek Brooklyn DAC bauen die New Yorker ihr Standing in der Szene weiter aus. MQA kann schließlich (noch) nicht jeder.

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Mytek Brooklyn DAC

Mytek Brooklyn DAC Kopfhörerverstärker

Der Mytek Brooklyn DAC ist zwar nicht mehr ganz taufrisch und schon seit einigen Wochen auf dem Markt, er zählt aber immer noch zu der übersichtlichen Auswahl an Geräten, die MQA unterstützen. Genau genommen ist er, nach den Geräten von Meridian, der Hausmarke von MQA, sogar der erste D/A-Wandler, der das System versteht.

Der Brooklyn DAC, der den Namen des Firmensitzes von Mytek trägt, kann aber noch weitaus mehr, als nur das neue Format zu entpacken. Wie es sich für ein Gerät aus der Schmiede einer Pro-Audio-Firma gehört, stellt das Display viele nützliche Informationen jenseits der Sampleraten-Wiedergabe dar.

Jeder Kanal erhält sein eigenes Lautstärke-Metering, das durch Zahlenwerte für Spitzen- und Durchschnittspegel angereichert wird. Wird eine MQA-Datei entpackt, zeigt es das Display an, genauso wenn PCM (32/384)- und DSD256-Dateien spielen oder etwa der Phono-Eingang ausgewählt ist.

Einen Phono-Vorverstärker für MM- und MC-Tonabnehmer in einem Digital-Analog-Wandler sieht man auch nicht alle Tage – wer den nicht braucht, schaltet die Analogeingänge einfach auf Line-Level um.

USB statt Firewire

Mytek Brooklyn DAC mit MQA am Macbook

Die alten Mytek-Wandler waren noch mit einer Firewire-Schnittstelle ausgestattet, die zu ihrer Zeit als State-of-the-Art für Homerecording-Anwendungen galt. Der Mytek Brooklyn DAC setzt hingegen eine USB-Verbindung zum Computer ein, um digitale Daten vom und zum Wandler zu übertragen.

Weitere Digitalschnittstellen gibt’s in Form von Koax, TOSLINK und AES/EBU. Ganz Pro-Audio lässt sich der Wandler auch noch mit einer externen Clock synchronisieren oder via Wordclock mehrere Brooklyns zum Mehrkanalsystem verketten. Gegen internen Jitter geht Metyks Femtoclock-Generator vor, der die ungewollten Taktschwankungen minimiert.

Wieder raus geht es via Cinch, XLR oder zwei 6,3-Millimeter-Kopfhöreranschlüssen (500 mA, 6 Watt), die auch mit schwierig anzusteuernden Kopfhörern zurecht kommen sollen. Die Lautstärkeregelung geschieht je nach Wunsch analog oder digital. Zur Steuerung gibt’s eine Fernbedienung im Apple-Remote-Design.

Spannend zu sehen, wie sich immer mehr Pro-Audio-Funktionen (Metering, Wordclock) in die HiFi-Szene einschleichen. Mytek und der RME ADI-2 Pro zeigen vorbildlich, wie man beide Welten sinnvoll miteinander verknüpft. Mit MQA hat der Brooklyn DAC derzeit noch ein Alleinstellungsmerkmal. Wer einen neuen Wandler sucht und zukunftssicher investieren will, fährt mit dem Mytek-Wandler sicherlich nicht schlecht. Ein Praxisbericht ist bereits in Planung.

Mytek Brooklyn DAC Preis: 2000 Euro

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