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Teufel Holist M Lautsprecher-Test: Alexa, lauter bitte!

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Teufel Holist M Lautsprecher-Test: Alexa, lauter bitte!

Alexa-Speaker gibt es viele, bisher allerdings keinen mit sieben Lautsprechern im 3-Wege-Aufbau für echten HiFi-Sound. Das kann der Teufel Holist M mit seiner opulenten Größe und bietet mit WLAN und Bluetooth vielfältigen Audioempfang. So smart kann HiFi sein.

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Teufel Holist M Test

Teufel Holist M Test

Smarte Lautsprecher sind oft klein und praktisch, wie der Teufel Holist S (Test). Der WLAN-Lautsprecher lässt sich nahezu überall verstauen und hört mit der künstlichen Intelligenz Alexa aufs Wort. Noch mehr Klang-Performance soll der große Bruder bieten. Der ist mit Bluetooth und WLAN-Streaming genauso smart, nur eben voluminöser. Wie gut sich der Teufel Holist M im Test schlägt, zeigen wir bei MODERNHIFI.

Alexa-Lautsprecher

4 Mikrofone steuern den Sprachassistenten Alexa

Der Teufel Holist M übertrumpft seinen kleinen Bruder deutlich in der Höhe (40 Zentimeter) und im Durchmesser (27 Zentimeter). In Stoff eingehüllt und dem kantigen Hexagon-Format hat er das Design des Holist S.

Auf der Oberseite gibt es vier Mikrofone sowie einen sechseckigen Leuchtramen, der erstrahlt, sobald Alexa zuhört, auf Fragen antwortet oder Befehle ausführt – zum Beispiel die Wiedergabe von Musik per Zuruf über Amazon Music, Deezer oder Spotify.

Außerdem lassen sich über die Teufel-Holist-App für iOS und Android der Streamingdienst Tidal und der Internetradio-Anbieter TuneIn anwählen. Für Apple Music oder die Audiowiedergabe aus Netflix oder YouTube eignet sich die Bluetooth-Verbindung.

Neben der Spracherkennung und App-Bedienung lässt sich der Teufel Holist M auch händisch steuern. Das gelingt über ein berührungsempfindliches Bedienfeld mit den bekannten Tasten zur Wiedergabesteuerung und Lautstärkeregelung. Hier lässt sich auch Alexa deaktivieren und Bluetooth anschalten.

Teufel Holist App Auf dem iPhone

Smart Speaker mit Dynamore

Anschlüsse am WLAN-Alexa-Lautsprecher

Auf der Rückseite finden sich unten ein Power-Button, der Stromanschluss und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für externe Audiogeräte. Eine Seite weiter sitzen ein Bassregler und ein 3-stufiger Klangwahlschalter, der die Sprachverständlichkeit erhöht oder die Wiedergabe in die Breite zieht. Das bietet der kleine Holist S nicht.

Für druckvollen Klang sorgt ein geschickter Lautsprechereinsatz mit Passivmembranen auf drei der vier Gehäuseseiten, die allein durch den Rückschall des Subwoofers schwingen. Dieser 13 Zentimeter große Tieftöner strahlt nach unten auf einen Kegel und verteilt den Bass gleichmäßig im Raum.

Gleiches Spiel auf der anderen Seite: Die Hoch- und Mitteltöner leiten den Klang nach oben in Richtung Gehäusedeckel. Auch da sitzt ein Kegelelement, das die Töne zu allen Seiten verteilt – Teufels berühmte Dynamore-Technologie.

Die vierte Außenseite ist für einen Breitbandlautsprecher reserviert. Der kommt exklusiv im Direct-Modus zum Einsatz, macht den Klang noch direkter und verbessert damit die Sprachverständlichkeit.

Bassregler und Equalizer am Speaker

Holist M im Klangtest

Teufel Holist M vs. Holist S

Im Hörtest macht sich die Größe des WLAN-Lautsprechers positiv bemerkbar: Der Teufel Holist M übertrifft klangtechnisch noch einmal das S-Modell und wirft bis zu 105 dB Schalldruckpegel in den Raum. Mehr als ausreichend für die nächste WG-Party in Post-Corona-Zeiten.

Am besten klingt der Smartspeaker frei aufgestellt. Dann spielt die 360-Grad-Abstrahlcharakteristik ihre Stärken aus und sorgt für einen warmen, runden Klangeffekt mit vielen Details.

Direkt an der Wand wirkt der Bass etwas wuchtig. Das lässt sich mit dem Drehregler an der Rückseite einfach kompensieren. In der Alexa-App für iOS oder Android finden sich außerdem drei Regler, um Bässe, Mitten und Höhen nachzujustieren.

Die „Wide“-Funktion soll bewirken, dass beim Hören noch mehr 3D-Feeling aufkommt. Dabei verteilt der digitale Signalprozessor die Musik unterschiedlich stark auf die einzelnen Lautsprecher, um einen Rundum-Effekt zu simulieren. Das klappt im Test auch wie versprochen, wirkt aber weniger direkt.

Für Podcasts und Radiosender mit vielen Sprachbeiträgen eignet sich der „Direct“-Modus besser. Der betont den Sprachbereich im Frequenzgang und macht Stimmen greifbarer.

Zum Musikhören ist die Mittelstellung „Neutral“ die beste Wahl.

Zusammenfassung

App-Bedienung, Spracherkennung, Sensortasten – im Rennen um den besten Smart-Speaker spielt der Holist M weit vorne mit. Mit sieben eingebauten Lautsprechern in innovativer Anordnung klingt der Alexa-Speaker gleichermaßen satt und räumlich. Getreu dem Firmenmotto „Mach laut“ stellt er brachiale 105 Dezibel in den Raum.

Teufel Holist M Preis: 448 Euro

Weitere Informationen: Lautsprecher Teufel

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Teufel Holist M Bewertung

9.3 Punkte
Design / Verarbeitung9.5
Aufbau / Einrichtung9
Funktion / Zubehör9.5
Klang9.5
Preis / Leistung9

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