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Teufel Holist S Test – Alexa-WLAN-Lautsprecher

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Teufel Holist S Test: Alexa-Speaker hört aufs Wort

Der Teufel Holist S hat mit 360-Grad-Wiedergabe, mehreren Streaming-Diensten und Bluetooth einiges zu bieten. Die Steuerung gelingt mit Alexa-Sprachbefehl, per Touch-Geste oder via App. Was der WLAN-Lautsprecher noch alles kann, zeigt der Test.

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Teufel Holist S Test

Teufel Holist S Kaufen Teufel Holist S Testbericht des Smart-Speakers

Die smarten Lautsprecher von Teufel ließen sich schon in der Vergangenheit via Alexa steuern, bisher allerdings ausschließlich mit einem Zusatzgerät wie dem Amazon Echo Dot.

Jetzt bringt der Hersteller mit den Teufel Holist S und Holist M zwei reine Alexa-Speaker raus, die auf Sprachansagen reagieren und Musik aus dem Netz oder per Bluetooth spielen. Wir haben das kompaktere Model S im Test.

Teufels WLAN-Lautsprecher

Teufel Holist S WLAN-Lautsprecher

WLAN-Lautsprecher sind äußerst vielseitig. Sie verbinden sich mit dem Heimnetzwerk, greifen auf Streaming-Dienste zu und brauchen zur Musikübertragung kein Kabel mehr. Davon macht auch der Teufel Holist S keine Ausnahme.

Mit ein paar Klicks in der Teufel Holist App gelangt man schnell zur Lieblingsplaylist. Der smarte Lautsprecher lässt sich dank zwei eingebauter Mikrofone auch per Sprache steuern und mithilfe von Alexa Skills zum persönlichen Assistenten aufwerten.

Für maximale Privatsphäre gibts einen physischen Ausschalter, der die Spracherkennung deaktiviert.

Standard-Fragen wie nach dem Wetter, dem Ergebnis der letzten Bundesliga-Partie oder der aktuellen Verkehrslage, beantwortet der Lautsprecher nach kurzem Zuruf des Worts “Alexa”.

Musik lässt sich so ebenfalls Starten, Stoppen und in der Lautstärke anpassen – die eingesetzten Mikrofone reagieren ausreichend sensibel, um Sprachbefehle selbst aus größerer Entfernung zu verstehen. Dank der Noise-Cancelling-Funktion gelingt das auch in lauter Umgebung.

Alexa Skills

Der Smart-Speaker Teufel Holist S versteht Alexa Skills

Richtig intelligent wird der Teufel Holist S mit der Erweiterung um Alexa Skills. Dafür lade ich die Alexa-App auf mein Smartphone und installiere unter dem Reiter Skills und Spiele ein paar Anwendungen.

Jetzt läuft der Holist mit Superkraft und spuckt nicht nur Wetterdaten aus, sondern steuert unter anderem auch Ikeas Smart-Home-Produkte, die Philips-Hue-Leuchten oder öffnet die Türen am Auto und teilt mir den Stand der Tankfüllung mit.

Von der Deutschen Bahn über Lieferando bis zur Tagesschau liefern die meisten Unternehmen mit digitalem Anspruch einen Skill, der den Griff zum Smartphone ersetzt. Der Teufel Holist S präsentiert die Infos mit klarer Stimme und einer kräftigen Ansprache.

Teufel Holist App

Teufel Holist App Auf dem iPhone

Das zweite Novum ist die Teufel Holist App, welche die Musik-Streaming-Dienste Napster, Spotify und Tidal, Tausende Internetradiosender via TuneIn und Musikdateien vom Smartphone und aus Netzwerkfreigaben auf den Lautsprecher bringt.

Einfach den gewünschten Dienst anwählen, nach der Lieblingsmusik suchen und die Wiedergabe starten. Eine Musikauswahl per Sprachbefehl ist seitens Amazon auf die Services Amazon Music, Spotify und TuneIn begrenzt.

Die Teufel Holist App führt beim ersten Start durch das Set-up, sucht eigenständig nach dem Heimnetzwerk und unterstützt bei der Einrichtung von Alexa. Im mittig platzierten Fenster des 3-Seiten-Layouts lässt sich die Wiedergabe steuern, in der Geräteliste auf der rechten Seite weitere Holist-Speaker hinzufügen und in der Quellenansicht links auch Bluetooth und ein analoger Klinkeneingang anwählen.

Die grundlegende Bedienung gelingt neben App und Sprachsteuerung ebenfalls auf der berührungsempfindlichen Hochglanz-Oberfläche des Lautsprechers. Mit seiner Stoffummantelung wirkt der kantige Speaker besonders hochwertig. Die Verarbeitung gibt keinen Anlass zum Meckern.

Hörtest

Teufel Holist S mit Dynamore Surround

Ein kleines Stoffschild am Lautsprecher mit der Aufschrift Dynamore Surround liefert einen ersten Hinweis auf die verbaute Treibertechnik. Denn die ikonische Form des Speakers wählten die Berliner nicht nur aus optischen Gründen.

Im Teufel Holist S stecken ein nach oben gerichteter Breitbandtreiber und ein Tieftöner, die den Schall auf einen Kegel richten. Der verteilt den Ton in alle Richtungen und sorgt für ein sehr räumliches Klangbild.

Die Technik braucht allerdings etwas Platz zu den Seiten, wodurch sich der Speaker auf freier Fläche wie auf einem Sideboard am besten macht.

Der Rückstoß der Lautsprecher nach unten treibt drei weitere Passivmembranen an – für mehr Druck und eine tiefere Frequenzausbeute. Dadurch liefert der Holist S einen satten Bass, ohne zu aufdringlich zu klingen.

Insgesamt spielt der Teufel Holist S warm, ausgeglichen und detailreich. Die Mitten sind sauber und die Höhen nicht zu scharf und nicht verschwommen – ein guter Mix.

So eignet sich der WLAN-Speaker für eine breite Palette verschiedener Stile, gefällt aber auch bei Hörbüchern durch seine klare Aussprache.

Zusammengefasst

Der Holist S von Teufel überzeugt auf mehreren Ebenen: mit gefälligem Design, einem 360-Grad-Klang durch geschickte Lautsprecherplatzierung und leistungsstarken Mikrofonen, die jedes Wort verstehen. Bei Bedarf lässt sich Alexa deaktivieren. Der Klang ist ausgeglichen und räumlich. Die App geht flüssig von der Hand. Ein rundum gelungener WLAN-Lautsprecher, der mehr kann, als man ihm ansieht.

Teufel Holist S Preis: 249,99 Euro
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Weitere Informationen: Lautsprecher Teufel

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Teufel Holist S Review

9.2 Punkte
Design / Verarbeitung9.5
Aufbau / Einrichtung9
Funktion / Zubehör9.5
Klang9
Preis / Leistung9
Teufel Holist S Kaufen

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