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Teufel Cinebar Ultima Test: Soundbar mit eingebautem Subwoofer

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Teufel Cinebar Ultima Test: Soundbar mit eingebautem Subwoofer

Die Teufel Ultima sind die beliebtesten Lautsprecher der Deutschen. Es gibt sie in groß und in klein, im Stereo- oder Surround-System und als Aktivlautsprecher. Jetzt kommt eine weitere Abwandlung dazu: Die Teufel Cinebar Ultima ist die erste Soundbar der Serie.

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Teufel Cinebar Ultima Test

Teufel Cinebar Ultima Testbericht Abdeckung

Die Teufel Cinebar Ultima reiht sich neben der Teufel Cinebar Lux (Test) und dem neuen Cinedeck in die Kategorie der Soundbars mit integriertem Subwoofer ein. Ein externer Basslautsprecher wäre laut Hersteller überflüssig. Allein aufgrund ihrer vergleichsweise üppigen Größe (16 cm x 110 cm x 13 cm / TxBxH) wollen wir den Berlinern glauben.

Die Lautsprecher-Front und Seiten werden zum Schutz der Membranen von Stoffbezügen verdeckt. Diese sind abnehmbar und haften magnetisch. Auf der Vorderseite schimmert ein rotes LED-Display mit Eingangsanzeige durch.

Die Oberseite der Teufel Cinebar Ultima bietet ein Bedienfeld mit Tasten für die Lautstärkeregelung, für die Wiedergabesteuerung und Quellenanwahl. Vom Sofa aus lässt sie sich über die robuste Fernbedienung aus Metall steuern, die auch direkten Zugriff auf das Menü, weiterführende Funktionen und den Equalizer bietet.

Gummifüße am Boden der Soundbar sorgen für einen sicheren Stand und eine akustische Entkopplung zur Auflagefläche.

Teufel Cinebar Ultima Bedientasten

Teufel-Soundbar mit Dynamore Ultra

Teufel Cinebar Ultima Breitbandlautsprecher

Wenden wir uns den Lautsprechern in der Teufel Cinebar Ultima zu, die sich durch Abnehmen der Stoffbezüge freilegen lassen. Die Vorderseite beinhaltet zwei 90-mm-Breitbandmembranen aus Fiberglas und zwei Kevlar-Tieftöner, die frontal abstrahlen. Laut Papier liefert die Teufel-Soundbar eine untere Grenzfrequenz von 44 Hertz.

Links und rechts des Gehäuses ist jeweils ein weiterer Breitbandlautsprecher verbaut. Die lenken den Schall in Richtung nahegelegenen Begrenzungsflächen, die ihn im Idealfall auf den Hörplatz reflektieren. Das von Teufel auf den Namen Dynamore Ultra getaufte System sorgt für ein breites Klangpanorama und simuliert so mit einfacher Physik einen virtuellen Surround-Eindruck.

Wer sich dagegen ein echtes Mehrkanalsystem aufbauen will, ergänzt die Teufel Cinebar Ultima um die kabellosen Surround-Lautsprecher Teufel Effekt. Mit den optionalen Speakern wird aus der 4.2-Kanal-Soundbar ein 6.2-Surround-System.

Darüber hinaus lässt sich die Klangzeile um einen Funk-Subwoofer von Teufel erweitern.

Teufel Cinebar Ultima Subwoofer Bass-Lautsprecher

Bluetooth-Speaker mit HDMI

Teufel Cinebar Ultima Bluetooth-Soundbar mit HDMI

Die Verbindung zwischen der Teufel Cinebar Ultima und dem TV-Gerät gelingt über eine 1-Kabel-HDMI-Verbindung – der integrierte Audio Return Channel (ARC) macht das möglich. Dank HDMI-CEC lässt sich die Lautstärke auch über die Fernbedienung des Fernsehers mitsteuern.

Alternativ bietet die Soundbar auch einen optischen Signalanschluss – etwa für ältere TVs oder für weitere Audiogeräte. Per LipSync-Funktion lässt sich ein Bild-zu-Ton-Versatz einfach ausgleichen.

Set-Top-Boxen oder Spielekonsolen docken am zweiten HDMI-(2.0a)-Anschluss an. Für analoge Geräte gibt es einen Cinch-Anschluss.

Teufel Cinebar Ultima HDMI ARC und CEC-Steuerung

Außerdem lässt sich ein Computer mit einem USB-A- auf Micro-USB-Kabel direkt mit der Soundbar verbinden. Der PC zeigt die Teufel Cinebar Ultima als externe Soundkarte an.

Musik aus beliebigen Apps auf dem Smartphone, Tablet oder Computer gelangt über Bluetooth auf den Lautsprecher. Dank aptX-Codec erfolgt die Signalübertragung in CD-naher Qualität.

Praktisch: Eine zuschaltbare Auto-On-Funktion schaltet die Cinebar Ultima bei eingehendem Signal automatisch ein.

Eine Netzwerkschnittstelle bietet die Soundbar allerdings nicht. Wer neben dem meist üppigen Angebot aktueller Smart-TVs auch einen Onlinezugriff der Soundbar benötigt, greift zum Beispiel zur Teufel Cinebar Lux.

Teufel Cinebar Ultima mit Bluetooth aber ohne WLAN

Hörtest

Teufel Cinebar Ultima Review

Als Faustregel gilt: je schlanker die Soundbar desto größer der Subwoofer. Die Teufel Cinebar Ultra ist nun nicht das schmalste Modell, soll aber ohne zusätzlichen Basslautsprecher für genügend Druck sorgen. Das überprüfen wir gerne.

Dafür nehmen wir uns ein paar action-geladene Filme und Serien vor – allen voran The Dark Knight und Mad Max: Fury Road. Die Filme sind gleichermaßen unterhaltsam und für ihr Sounddesign berühmt. Wilde Verfolgungsjagden und Explosionen gibt es quasi im Minutentakt.

Starten wir mit der Beurteilung der dialogreichen Szenen: Auch ohne konkreten Center-Speaker sind Unterhaltungen klar verständlich. Die Teufel-Soundbar zeichnet eine gute Phantomschall-Mitte.

Action-Szenen fliegen uns beim Zuhören um die Ohren. Tiefe Töne bildet die Teufel Cinebar Ultra sehr gut ab und greift dabei tiefer in das Frequenzspektrum als erwartet. Dennoch sind die Bässe nicht direkt spürbar, wie es große Heimkinosysteme mit entsprechendem Subwoofer übermitteln. Das kann aber auch von Vorteil sein, etwa in einer hellhörigen Mietwohnung oder wenn Druck in der Magengrube einfach nicht erwünscht ist. Die Abstimmung ist hier eher als harmonisch zu werten.

Das gleiche Bild zeichnet sich bei der Wiedergabe von Musik: Gesangsstimmen setzen sich anschaulich ab, Instrumente lassen sich gut lokalisieren und untere Mitten und Bässe bilden ein schönes Fundament, ohne herauszustechen.

Besonders die räumliche Darstellung gefällt bei Film und Musik mit einer breiten Bühne, für die sich die seitlichen Lautsprecher und Dynamore Ultra verantwortlich zeichnen. Für den vollen Surround-Eindruck empfehlen sich die kabellosen Zusatzlautsprecher Teufel Effekt. Wer dann noch weiteres Fundament legen will, kann immer noch um einen Subwoofer ergänzen.

Teufel Cinebar Ultima Rückseite

Zusammengefasst

Die Teufel Cinebar Ultima legt den Fokus auf gehobene Klangqualität – sowohl bei Filmen als auch bei Musik. Einen Subwoofer braucht sie dafür nicht. Wer mehr Tiefe oder weitere Räumlichkeit will, kann nach Bedarf ergänzen. Mit modernem Design, der ausgewogenen Audiowiedergabe und einem vernünftigen Preis schnürt Teufel ein rundes Gesamtpaket mit Potenzial auf den Titel der „erfolgreichsten Soundbar“.

Teufel Cinebar Ultima Preis: 699,99 Euro
Weitere Informationen: Teufel

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Teufel Cinebar Ultima Review

9 Punkte
Design / Verarbeitung9
Aufbau / Einrichtung9
Funktion / Zubehör9
Klang9
Preis / Leistung9

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