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Argon Stream 2M Test Spotify Connect-Netzwerkplayer

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Argon Stream 2M Test: Kleiner Spotify-Empfänger

Der Argon Stream 2M ist eine preisgünstige Lösung, um Aktivlautsprecher oder die bestehende HiFi-Anlage um neue Funktionen zu erweitern. 170 Euro kostet das kleine Gerät, das mit Spotify-Connect-Empfänger, Internetradio und einem UPnP-Netzwerk-Client aufwartet. Ob es hält, was es verspricht, zeigt der Testbericht.

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Argon Stream 2M Test

Argon-Stream-2M UPnP-Client mit Internetradio

Nicht jeder von uns braucht HiRes-Streaming, oft reicht bereits ein Spotify-Empfänger aus. Wer vorrangig Musik über den Dienst aus Schweden hört und einen Bluetooth-Lautsprecher besitzt, ist damit oft schon gut beraten. Die Dali Zensor 1 AX sind solche Lautsprecher: Einfach per Smartphone koppeln, Spotify anwählen und schon kann die Musikübertragung beginnen.

Wer so ein System in der Praxis fährt, wird Folgendes sicherlich kennen: Der Smartphone-Akku macht mit Dauer-Stream schneller als gewöhnlich schlapp.

Ein Problemlöser ist der Argon Stream 2M, ein kleiner Netzwerkplayer der Spotify nicht nur empfängt, sondern direkt implementiert. Spotify Connect heißt die Funktion, bei der das Smartphone nicht mehr der Musik-Aussender ist, sondern als Fernbedienung funktioniert. Die Musikauswahl geschieht wie gewohnt in der Spotify-App, den Stream zieht sich der Argon selbst. Das schont den Smartphone-Akku und sorgt für eine stabile Stream-Verbindung.

Argon als Netzwerkplayer

Argon-Stream-2M Testbericht als Netzwerkplayer

Argon Undok App auf dem iPhone

Wer statt auf Spotify lieber auf seine private Musiksammlung zugreift, bekommt mit dem Argon Stream 2M auch noch einen Netzwerkplayer. Der ist auf Audiomaterial bis 16 Bit und 44,1 Kilohertz begrenzt, empfängt also kein HiRes-Material aus entsprechenden Download-Shops, dafür die selbst gerippte CD-Sammlung.

Bemerkenswert ist die Formatauswahl, die der kleine Argon Stream 2M anbietet: neben den verlustfreien Formaten AIFF, FLAC und WAV werden auch die verlustbehaftet komprimierten Formate AAC, AU, MP3, Ogg Vorbis, Real Audio und WMA unterstützt. Die Auswahl kann sich sehen lassen!

Die Musikbibliothek liegt im Idealfall auf einer Netzwerkfestplatte oder einem Computer mit installierter UPnP-Server-Software. Die gibt es zum Teil gratis, wie z.B. in Form des hervorragenden AssetUPnP oder MinimServer.

Per kostenfreier „Undok“ App steuert man das Musikarchiv ganz einfach an und wählt den Argon Stream 2M als Wiedergabegerät aus. So lassen sich auch mehrere Argon-Player oder die Wireless-Radios Argon INET2+ und Argon INET3+ V2 parallel betreiben – als gemeinsame Wiedergabegruppe oder jeder mit seiner eigenen Musik.

Auf dem Gerätedisplay werden alle Funktionen wie auch Uhrzeit- und Weckereinstellung übersichtlich dargestellt – die drei Musikfunktionen UPnP, Spotify und Internetradio sogar per Icon. Albencover überträgt der Argon Stream 2M hingegen nicht. Dafür gibt’s bei der Ersteinrichtung einen Assistenten der den Nutzer bei der Konfiguration des Netzwerks (WLAN und LAN sind möglich) unterstützt.

Aus dem kleinen Netzwerkplayer geht es per optischem Kabel oder via Analoganschluss wieder heraus. Beide Verbindungsarten werden von den kompakten Aktivlautsprechern Dali Zensor 1 AX unterstützt, die mit dem Argon-Player eine moderne und kostengünstige HiFi-Anlage ergeben.

Hörtest

Dali Zensor 1 AX Test der Aktivlautsprecher mit Bluetooth

Argon-Stream-2M Anschlüsse auf der Rückseite

Am Analogausgang liefert der Argon Stream 2M zusammen mit den Dalis ein sauberes Ergebnis ab. Der Präsenzbereich klingt klar, nicht zu harsch, die Mitten ausgewogen und der Bass verständlich, nur etwas schlank. Zum Hören von Musik über Spotify Connect reicht das vollkommen aus. Streams in CD-Auflösung von der Netzwerkfestplatte fehlt es dann doch etwas an Detailauflösung, räumlicher Trennung und allgemeiner Lebendigkeit. Das machen gestandene Netzwerkplayer wie der Bluesound Node 2 oder auch der Auralic Aries Mini besser – die spielen aber auch in einer deutlich höheren Preisliga.

Noch etwas ausgewogener und leichtfüßiger klingt der Argon-Player über seinen optischen Digitalausgang. Die Digital-zu-Analog-Wandlung übernehmen im Testaufbau die Dali Zensor 1 AX, was sich positiv bemerkbar macht. In der Konstellation klingen die Bässe noch etwas straffer, die Klangbühne geht weiter auf und selbst Spotify-Streams erhalten eine bessere Durchhörbarkeit.

Zusammengefasst

Der Argon Stream 2M ist eine einfache und kostengünstige Lösung, der betagten Stereo-Anlage ein paar neue Funktionen mit auf den Weg zu geben. HiFi-Neueinsteiger, die noch keine Kilohertz-Erbsenzähler sind, bauen sich mit dem Argon und einem Paar Digital-Aktivlautsprecher eine moderne HiFi-Anlage, die kaum noch Platz einnimmt und auch noch überzeugend klingt.

Argon Stream 2M Preis: 169 Euro

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Argon Stream 2M

8 Punkte
Design / Verarbeitung7
Aufbau / Einrichtung9
Funktion / Zubehör8
Klang7
Preis / Leistung9

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